Donnerstag, 16. April 2009

Ich weiß, es ist mal an der Zeit...

Also, nach nun schon mehr als einem halben Jahr, habe ich es doch tatsächlich geschafft das HCJB Gelände und die sich darauf befindende Deutsche Abteilung und somit meine Arbeit zu fotografieren. Damit ihr euch ein Bild machen könnt habe ich also ein paar gemacht :)

altes Bild.... Dekoration anlässlich Misión Compartida im Dezember
Berge im Hintergrund, der Gleiche auf dem ich im letzten Blogeintrag gestanden habe.
Die Post
Vozandes Krankenhaus auf der anderen Straßenseite
unglaubliche Computerfähigkeiten meinerseits: der farbige Kringel umkreist mein Büro :)
komme immer noch jeden Morgen atemlos am Ende dieser Treppe an

Die Deutsche Abteilung
Hier haben wir Dienstags und Freitags Andacht
Mi oficina: Mhh...anlässlich des Fotoshootings hätte ich vielleicht aufräumen sollen. Aber harte Arbeit hinterlässt nun mal Spuren :)
Der Blick aus meinem Fenster auf den Hof und das Ende der Tour

Dienstag, 14. April 2009

Dieser Geburtstagsgruß gilt meiner wunderbaren Freundin Katja Kupsch die ich von Herzen liebe und vermisse! :)
BIG 2-1! Wish I could be there!

Montag, 13. April 2009

gewöhnungsbedürftig? von Kirchheide nach Quito

Dieses Wochenende habe ich es endlich mal geschafft zusammen mit meinen Freunden einen der Vulkane rund um Quito zu "besteigen". Da ich kein großer Fan von Höhe bin war die doch eher etwas wackelige Seilbahnfahrt eine große Überwindung für mich. Auch wenn es etwas bewölkt war und ich trotz regelmäßigen Fitnessstudiobesuchen offensichtlich immer noch keine Kondition habe, war die Sicht das alles doch wert!



Mittwoch, 18. Februar 2009

Naja wenn ihr schon mal da seid....

Von Januar bis Mitte Februar hat mich meine Freundin Jenny, die für 5 Monate in Paraguay gewesen ist, hier in Ecuador besucht. Es war echt schön, sie hier zu haben und mit ihr zusammen habe ich viele Sachen hier in Ecuador erlebt...unter anderem haben wir auch das Paradies gesehen, welches man sonst nur aus dem Fernsehen kennt: die Galápagos Inseln...auch wenn ich bin zum Rest meines Lebens das Geld für diese Reise bei meinen Eltern abbezahlen muss, die mir diese ermöglicht haben, hat es sich doch sehr gelohnt, weil es stimmt schon: wenn man schon mal hier ist....denn so günstig wie von Ecuador aus kommt man dort nie wieder hin.

Die ganze Woche über die wir auf der Hauptinsel der Galapagos, Santa Cruz, verbracht haben, konnten wir es gar nicht fassen, dass wir wirklich dort sein durften und die ganzen tollen Sachen sehen und erleben durften.
Wir haben Sachen gesehen und gemacht, die wir wahrscheinlich nie wieder im Leben sehen werden. Vor allem die Tierwelt der Galapagosinseln ist schon ein Erlebnis für sich. Auf unseren 2 Tagestrips zu anderen Inseln waren wir Schnorcheln und haben riesige Rochen, Wasserschildkröten, Kugelfische und jede Menge andere Meerestiere gesehen. Für immer wird uns wohl aber unsere Begegnung mit den zahlreichen Haien beim Schnorcheln in Erinnerung bleiben. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viel Angst, wie als der riesige White Tip Shark v or uns aus der Höhle auftauchte oder wir von 12 Haien im Wasser umzingelt wurden aber gleichzeitig möchte ich so eine Erfahrung nicht missen.
Sehr viel angenehmer aber ebenso einprägsam war da das Schnorcheln mit den Seehunden die mit uns im Wasser spielten und uns umkreisten.

Wie immer bin ich der Meinung, dass Bilder so viel mehr aussagen als alle Beschreibungen dieses kleinen Paradises.

Die Natur:

Die Bucht an der wir gewohnt haben









Die Tierwelt:



















Ich bin Gott so dankbar für alles was ich in der kurzen Zeit auf den Galápagos erleben durfte, aber vor allem, dass ich diese "Reise" mit Jenny unternehmen konnte. :)












Mittwoch, 4. Februar 2009

Brief an die Gemeinde in Kirchheide

Hallo Gemeinde in der Heimat,

nachdem ich über die Internetseite und durch den Gemeindebrief oder die Protokolle der Gemeindestunde immer recht gut informiert bin was bei euch im fernen Deutschland so abläuft, dachte ich wäre es mal an der Zeit euch über mein Leben hier in Ecuador zu informieren…

Nach immerhin schon 3 Monaten, kann ich denke ich behaupten, dass ich mich hier ganz gut eingelebt habe. Natürlich gibt es hier immer noch jeden Tag unendlich viele Dinge die mir so irreal vorkommen, aber ich glaube einen großen Beitrag zum Einleben hier hat die Tatsache beigetragen, dass ich hier jetzt auch eine Gemeinde habe, die ich als „meine Gemeinde“ bezeichnen würde. Zwar ist es keine spanisch-sprachige Gemeinde, aber die English Fellowship Church erinnert mich doch sehr an zu Hause. Außerdem gibt es hier auch Möglichkeiten wie ich mich in die Gemeinde einbringen kann und durch die Jugendgruppe die sich zwei Mal die Woche trifft, habe ich schon viele neue Leute kennengelernt.

Ich wünschte ich könnte irgendwelche spannenden Dinge über die Arbeit hier bei HCJB berichten, aber wie ich mir selber immer wieder eingestehen muss, ist das hier eben keine „typische“ Missionsarbeit wie man sich das sonst so vorstellt. Wenn ich mich hier im Büro nicht manchmal dran erinner, dass ich die Übersetzungen für die Radiosendungen nicht in irgendeinem Büro mache sondern bei HCJB in Ecuador kann man das schnell schon mal vergessen

Umso mehr kann ich mich außerhalb des Büros hier einsetzen. Da gibt es am Mittwoch zum Beispiel den Spotlight Listeners Club zu dem Ecuadorianer kommen um Englisch zu lernen. Da es nicht viele Freiwillige gibt, bin ich schon seit dem ersten Mal eine der Gruppenleiterinnen und die Arbeit macht mir echt Spaß. Am Sonntag helfe ich nach dem Gottesdienst in einer Armenküche mit, dass heißt jede Menge Gemüse schnippeln für manchmal bis zu 200 Leute. Die Kinder die dort hinkommen sind teilweise so unglaublich dreckig und vernachlässigt aber auch so dankbar für das bisschen Essen das sie bekommen. Die Arbeit von Pan de Vida ist mir echt ans Herz gewachsen, weil sie den Armen Hilfe anbietet durch Essen und Kleidung aber dafür „müssen“ die Leute dann auch in den Gottesdienst kommen den sie in den kleinen Räumen feiern. (Mehr Informationen unter www.pandevida.org.ec)

Alles in Allem kann ich sagen, dass ich mich hier sehr oft durch Gott bestätigt fühle, dass er mich genau hier haben will wo ich bin- auch wenn es manchmal nicht leicht ist und ich ab und zu Heimweh nach meinem Lieblingsland Deutschland habe.

Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, sei es im Gebet oder finanziell und bin dankbar, euch hinter mir zu wissen. Auch wenn ich mich nicht so oft persönlich sondern eher über den Blog melde, würde ich mich trotzdem über eben solche Nachrichten von euch freuen.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Damit ihr euch mal vorstellen könnt, wie unsere Dschungeltour plus Guideerklärungen aussahen. Das Video ist auf Spanisch aber eigentlich erklärt der Guide uns nur, wie man im Dschungel Gift herstellt und ich denke die äußerst interessierten ahas sind in jeder Sprache verständlich...

video

Dienstag, 6. Januar 2009

Selva y Costa....mal was anderes sehen!

Auf Grund der günstigen Anhäufung von Feier- und somit Ferientagen, hatten Dorothea und ich beschlossen, über Weihnachten und Neujahr ein wenig Urlaub zu machen und so ein wenig mehr von dem Land zu sehen in dem wir wohnen als nur die Straßen rund um das HCJB Gelände :)
LA SELVA
Und so ging es am 25. Dezember um 6 Uhr morgens 9 Stunden mit dem Bus in den Osten, genauer gesagt nach Coca, von wo aus unsere Reise in den Dschungel losgehen sollte. Nach einer Nacht in dieser eher unattraktiven Stadt, sollten wir uns dann am nächsten Morgen mit dem Rest der Gruppe treffen, mit denen zusammen wir 4 Tage in einer Lodge fern abseits der Zivilisation inmitten des Dschungels von Ecuador verbringen sollten. Vor Ort war dann niemand anderes mehr und so haben sich Dorothea, ich, unser Guide und der Bootsfahrer erst 3 Stunden per Auto und dann 4 1/2 Stunden per Motorkanu in Richtung Bataburo Lodge gemacht, wo wir dann auf den Koch und somit das letzte Mitglied unserer Reisegruppe stoßen sollten.
Obwohl es teilweise ein bisschen unangenehm war im Dschungel alleine mit diesen drei Männern zu sein, hatten wir so den Führer bei seinen Erklärungen für uns ganz alleine und mussten bei all den Experimenten die wir gemacht haben, nicht warten bis 20 andere Teilnehmer auch alles ausprobiert hatten.
Und wir haben echt viel gesehen und erlebt. In Stichpunkten:
wir haben Affen gesehen-Gift hergestellt und probiert-Ameisen gegessen-Schlange gesehen-eine Riesenspinne in der Dusche gehabt-eine Nachtwanderung durch den Dschungel gemacht-viel von der Kultur der Indianer gelernt-morgens im Kanu Vögel beobachtet-mit dem Licht von Handy und MP3Player Kakerlaken im Zimmer gefangen-Siesta in Hängematten gemacht-nachts mit Taschenlampen nach Alligatoren gesucht-mit Fledermäusen über dem Kopf gegessen- einen zahmen Papagei beim stehlen in der Küche beobachtet-mit dem Blasrohr geschossen-an Lianen geschwungen-Armbänder gebastelt-nachts ohne Strom und mit vielen Insekten die Toilette aufgesucht-mit Gummistiefeln stundenlang durch den Wald gelaufen-unendlich viele Insektenstiche gesammelt....und mein Favorit: Pyranias geangelt (der Schmerz das ich keinen gefangen habe sitz immer noch tief) und anschließend gegessen!






Blätterhut Ameisen essen



Alles in allem war ich bei den ganzen Erklärungen über die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten der Pflanzen im Dschungel, immer wieder von Gottes Einfallsreichtum begeistert. Es gibt echt für alles irgendeine Pflanze im Wald und das hat mich schon sehr beeindruckt wie Gott für die Leute sorgt die keinen Zugriff auf viele Dinge und Medikamente haben die für uns alltäglich sind.

Am letzten Tag sind wir dann schon um 5 Uhr morgens aufgestanden, da der Wasserspiegel des Flusses sehr niedrig war, viele umgestürzte Bäume den Weg versperrten und wir pünktlich um vier Uhr zurück in Coca sein wollten um den Bus zurück nach Quito zu kriegen. Wie durch ein Wunder haben wir das auch geschafft aber leider kam kein Bus vor 8 Uhr abends und so waren wir dann erst um 4 Uhr nachts zurück in Quito. Allerdings auch nur für sehr kurze Zeit; gerade genug um Wäsche zu waschen, neu zu packen und kurz zu schlafen weil es dann schon um 11 Uhr morgens wieder in den Bus ging.
LA COSTA
Aber diesmal in die andere Richtung- an die Küste!
Wie auch schon auf dem Weg in den Dschungel war ich einerseits sehr dankbar, dass wir mit dem Bus fahren konnten weil wir so beobachten konnten, wie oft und drastisch sich die Landschaft außerhalb des Busses geändert hat....andererseits bedeutet Bus fahren auch neun Stunden im Bus sitzen :)
In der Stadt Canoa haben wir dann die Tagen rund um Neujahr verbracht....seltsame Silvestertraditionen der Ecuadorianer inclusive... insgesamt einfach ein sehr schöner Strandurlaub und vor allem sehr entspannend nach dem Dschungel...


Diese Puppen werden in allen Formen, Größen und Farben von den Leuten in Ecuador gebastelt und dann Silvester um Mitternacht verbrannt.


Die trauernden Witwen von diesen Pappmännern- in diesem Fall verkleidete Jungs- bauen am 31. Dezember Straßensperren auf und halten die Autos auf um so ein paar Dollar gegen die Trauer einzusammeln...


Silvester am Strand



Am nächsten Tag war es dann unglaublich voll am Strand da die Leute wirklich in Busladung aus der Umgebung an den playa kamen...

An unserem letzen Abend in Canoa ist dann eins der vielen Bambushotels der Stadt abgebrannt. Da die Stadt weder Wasservorräte hat noch eine Feuerwehr konnte man nichts machen außer zugucken wie das Hotel komplett runtergebrannt ist.
Auf Grund des Brandes gab es dann am nächsten Tag auch keinen Strom in der ganzen Stadt und so war ich froh, als wir nach einer langen und anstrengenden Busfahrt endlich wieder in Quito ankamen. Diese war genau so wie man sich das in Südamerika vorstellt...zufällig ist der richtige Bus vorbeigekommen obwohl eigentlich keiner mehr fahren sollte, laute Lationorhytmen schallen aus den Lautsprechern, der Bus sieht weder von außen noch von innen vertrauenserweckend aus, fliegende Händler steigen jedesmal ein wenn der Bus langsamer wird, die Fenster gehen nicht zu und man ist total vollgestaubt und an meiner Schulter schlief selig ein Latino im weißen Unterhemd und goldener Kreuzkette um den Hals....

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Zambiza Christmas Party

3ooo Leute werden erwartet...wenn man sowas hört, klingt das auf jeden Fall viel aber wie viele Leute das sind, kann man sich eigentlich echt gar nicht vorstellen. Sogar 4000 Menschen waren dann schlussendlich auf der, von Extreme Response organisierten, Weihnachtsfeier auf der Müllkippe. Ich hatte mich für eines der vielen Spiele eingetragen und so die angenehme Aufgabe gehabt, den ganzen Tag nichts anderes zu machen, als mit den Kindern und Erwachsenen zu spielen und dafür Bonbons zu verteilen. Auf der riesen Fläche gab es noch viele, viele andere Spiele, einen Stand wo die Leute zusammen mit dem Weihnachtsmann Fotos machen konnten, basteln, Facepainting, eine große Bühne und natürlich essen...
Die Menschen, die zu der Weihnachtsfeier gekommen sind, waren so dankbar und keiner war sich zu schade, für 3 Bonbons bei den Spielen mitzumachen oder stundenlang für ein Bild mit dem Weihnachtsmann anzustehen...vielleicht das einzige Familienfoto das sie haben...
Die ganze Sache war eine echt schöne Erfahrung und ich habe wirklich viel mitgenommen davon...nicht nur einen Sonnenbrand und schmerzhaften Muskelkater, sondern, dass ich so viele Dinge habe für die ich dankbar sein kann und wie schade es ist, dass man die kleinen Dinge gar nicht mehr zu schätzen weiß..

Ich habe so viele tolle Fotos machen können und "ein paar" stelle ich mal rein...



















Mittwoch, 3. Dezember 2008

Y otra vez...feliz cumpleaños

David, du Mann, Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen zum Geburtstag! Ich habe immer sehr viel Spaß mit dir, gerade wenn ich daran denke wo dieses Bild entstanden ist...beim Katjas grandiosem bundesligaverdächtigem Fußballspiel! Genieß das Jahr auch wenn die Besten fehlen :)

Dienstag, 2. Dezember 2008

Feliz Cumpleaños!

Liebe Claire-Madeleine! Ich wünsche dir alles Gute und Gottes Segen zu deinem 12. Geburtstag. Schade, dass ich nicht da sein kann aber ich denke an dich und vermisse dich, meine Kleine!